Neuigkeiten


30. Dezember 2016

Saisonrückblick und Aufruf zur Wahl

Knapp vor Ausklingen des Jahres hat sich der Trainer wieder die Mühe gemacht, einen → Saisonrückblick zu verfassen. Den verdient großen Raum nimmt darin die Erfolgsgeschichte von Eva-Maria Geisler ein, eine Geschichte, deren letztes Kapitel allerdings noch nicht geschrieben sein muss, steht sie aktuell doch immerhin noch zur Wahl für den Titel der Sportlerin des Jahres 2016 in Baden-Württemberg. Dass dabei natürlich auch ihre Konkurrentinnen würdige Siegerinnen dieser Wahl wären, daran kann es keinen Zweifel geben, daran, dass wir an dieser Stelle unsere Leser allerdings dazu aufrufen, möglichst zahlreich Evas Namen ins entsprechende Feld einzutragen, ebensowenig.

Zum → Saisonrückblick
Zum Wahl der "Sportlerin des Jahres" beim → Badischen Tatblatt
Zum Bericht auf → Galopp Online


27. Dezember 2016

Saisonabschluss in Dortmund

Auch wenn es heute am letzten Renntag der Saison zu einem dieselbige mit einem würdigen Abschluss krönenden Sieg nicht ganz gereicht hat, endet das Jahr dennoch mit einem sehr erfreulichen Ergebnis: Eva-Maria Geisler (die mit Ende der Saison ihre Karriere beendet) ist mit 35 Siegritten ab heute offiziell Inhaberin des Championats der NachwuchsreiterInnen 2016! Für unseren Stall bedeutet dies, dass wir nach Maxim Pecheurs Erfolg 2012 nun schon das zweite Mal innert fünf Jahren den Sieger in dieser Kategorie stellen!


21. Dezember 2016

Feiertagswünsche

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest und bestimmt seid Ihr bereits in den letzten Vorbereitungen für Eure Feier. Wir möchten diesen Moment nutzen, um uns bei Euch für ein wunderbares Jahr 2016 zu bedanken. Großartige Momente und herzliche Erinnerungen lassen uns gerne an das vergangene Jahr zurück denken.
Mit diesen Worten wünschen wir Euch ein frohes Fest im Kreise Eurer Liebsten und einen guten Start in das neue Jahr.


14. Dezember 2016

Winterimpression


02. Dezember 2016

Die bessere Überschrift findet sich auf → German-Racing.com

In seiner insgesamt achten Saison steht derzeit Leoderprofi; dass er die davon nunmehr schon sechste mit zumindest einem Sieg auf der Habenseite in Folge beendet, dafür sorgte der Haudegen heute auf seiner heimlichen Lieblingsbahn in Neuss. Von Eva-Maria Geisler, die damit ihren 36 Saisonsieg feiern konnte, in souveräner Manier gelenkt, lies sich der als 19:10 Favorit gestartete Stall Junior Farm-Schützling bis in die Zielgerade Zeit, um das zwischenzeitlich auf etliche Länge enteilte Feld über die Außenseite, wiewohl theoretisch bis zum Ende von Nightdance Prince bedrängt, in unangestrengtem Canter zu überrollen um die Ziellinie schließlich mit einer Halslänge Vorsprung überlegen zu queren.

Zum Bericht auf → German-Racing.com


11. November 2016

Auf der Zielgeraden der diesjährigen Stallpoule

Stichtag der heurigen Stallpoule ist der 15. November und da keiner der derzeitigen drei Spitzenreitern - Jolly Boy, Rock to the Moon und Vinea Valentine - in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, steht mit Jolly Boy der Sieger also fest. Herzliche Gratulationen ergehen hiermit an die erfolgreiche Besitzerin Frau Ulrike Bauer sowie das erfolgreiche Bieterduo Klaus Eulenberger und Dominique Mayer! Noch nicht entschieden ist hingegen die Belegung der Plätze; Pressure, der heute um 19 Uhr in Neuss an den Ablauf kommt, könnte sich beispielsweise mit einem Sieg (im heutigen Rennen) noch auf den zweiten Platz, einem zweiten oder dritten Platz (im Rennen) auf den dritten der Stallpoule vorschieben; ein sehr kleines Wörtchen hat auch noch der im selben Rennen wie sein Stallgefährte an den Ablauf kommende Leoderprofi mitzureden: sollte Pressure heute leer ausgehen, Leo das Rennen jedoch gewinnen, würde er sich auf den vierten Platz schieben.
Spannung ist im Endspurt der Poule also garantiert.

Endstand der Stallpoule 2016:
1. Platz: Jolly Boy
2. Platz: Rock to the Moon
3. Platz: Pressure
4. Platz: Vinea Valentine


01. November 2016

Eine Überschrift zum letzten Renntag der Münchner Saison

Photo von Murat Fischer

Für unseren Stall ging die Münchner Rennsaison heute einem größeren lachenden und einem kleineren weinenden Auge zu Ende. Nachdem der letzte Riemer Renntag tendenziell eher wenig Anlass zur Freude bot, konnte der Saisonabschluss wieder etwas versöhnen. Neben zwei zweiten Plätzen durch A Sunday Dream im ersten und Alta Monte im letzten Rennen, sorgte Lips Dancer im Mittelteil für unseren Höhepunkt des Tages: ohne größere Probleme sicherte er sich mit eindreiviertel Längen Vorsprung den Sieg in seinem Rennen und seiner Reiterin Eva-Maria Geisler damit das diesjährige Münchner Rennreiter-Championat. Mit dem Stichwort Championat ist dann auch das ein wenig weinende Auge angesprochen: die zum Greifen nahe Titelverteidigung im Trainer-Championat ging sich leider nicht ganz aus. Mit zwei Siegen am heutigen Tag gelang John Hillis die Revanche für letztes Jahr, das Championat verbleibt somit heuer am Trainingsstandort. Herzlichen Glückwunsch an John Hillis und sein Team von dieser Seite.
Dennoch haben sich die Reisen an die Isarmetropole für uns heuer wieder einmal gelohnt: mit insgesamt neun Siegen, neun zweiten, sieben dritten und acht vierten Plätzen blicken wir auf ein insgesamt sehr gutes Münchner Jahr zurück und folglich mit großer Erwartung der nächsten Saison entgegen.

Mit besonderem Dank sei an dieser Stelle auch Murat Fischer, dessen Photos von den Münchner Renntagen seit vielen Saisonen zweifellos die Zierde unserer Webseite darstellen, bedacht!

Sämtliche Photos von Murat Fischer
Championatsehrung für Eva-Maria Geisler und Vizechampionatsehrung für Gerald Geisler
Sämtliche Photos von Murat Fischer

30. Oktober 2016

Vorschau auf Magdeburg und München

Morgen Montag, bei unserem überhaupt ersten Besuch auf der Magdeburger Rennbahn, wird Leoderprofi im Agl.2 über seine, wie ich meine, Idealdistanz von 1300m ins Rennen gehen. Der Herbst ist traditionell seine Jahreszeit, nicht zuletzt deshalb, weil er jetzt zumeist seinen Boden vorfindet. Vor seinem letzten Start in Iffezheim musste Leo eine Pause einlegen, hinzu kam ein bedingt durch die ungünstige äußere Startbox alles andere als passender Rennverlauf. Für morgen erwarten wir uns aufgrund des starken Feldes ein hohes Grundtempo; am Start sind einige Frontrunner, darunter Evas alter Bekannter Emirati Spirit, außerdem Belcanto und Butch Cassedy [sic!], wovon wir eigentlich profitieren sollten.
Winaldo war die Distanz in München eventuell zu kurz. Diesmal geht es wieder über die ihm deutlich besser liegenden 2400m. Mein früherer Schützling Mount Juliet und Kepheus werden für flotte Fahrt sorgen.
Beide jeweils von Eva gerittenen Pferde gehen, wie ich meine, mit reellen Chancen an den Start.

In München kommen wir zum Saisonschluss erneut mit einer richtigen Armada von neun Pferden angereist. Es geht auf unserer "Erfolgsbahn" nocheinmal um den einen oder anderen Punkt, folgend eventuell um die Verteidigung des Trainer-Championats. John Hillis liegt uns allerdings dicht auf den Fersen und verfügt durchaus über reelle Chancen, das Championat dieses Jahr zu seinen Gunsten zu entscheiden. Es geht für uns aber nicht nur um das Trainerchampionat, auch Eva verfügt noch über die Möglichkeit, das Münchner Championat der Reiter zu gewinnen. Jetzt aber zu den einzelnen Pferden:
Wir beginnen gleich im ersten Rennen bei den Zweijährigen. A Sunday Dream lief bei ihrem Lebensdebüt und angesichts der damaligen Konkurrenz ausgesprochen vielversprechend; die damalige Siegerin lief anschließend in der Winterkönigin ein gutes Rennen, Megera, die damals Zweitplatzierte, startet heute in Hannover im Listenrennen und die damalige Vierte Lady Magic wird in München im Auktionsrennen aufgeboten. Bei einer Steigerung, zumal das Feld diesmal vielleicht einen Ticken überschaubarer als zuletzt aussieht, sollte ein Geldgewinn für uns durchaus im Bereich des Möglichen liegen.
Bei den Dreijährigen treten wir ein Rennen später mit Königstraum und Ornellaia an. Königstraum hat uns beim Jahresdebüt in Iffezheim gut gefallen, konnte die Form in Wissembourg untermauern, danach kam leider nicht mehr viel. Er ist inzwischen gereift, braucht aber noch Zeit, um sein Potenzial voll auszuschöpfen. Eine gute Vorstellung zum Abschluss seiner Saison würde mich freuen. Ornellaias letztes Laufen war schon deutlich besser als bei ihrem Lebensdebüt; auf zu kurzem Wege hielt sie lange dagegen. Sie sollte uns nächstes Jahr viel Spaß bereiten können.
Unsere vermeintlich besten Chancen kommen im Agl.3 über 1400m an den Start. Lips Dancer gefiel mir in Iffezheim in einem starken Agl.2 sehr gut. Er lief zwei Kilo gegen sein Handicap, erhielt danach zusätzlich ein Kilo Nachlass. Zusätzlich der Erlaubnis von Eva steht er nun sechs Kilo günstiger als zuletzt. Unter dieser Voraussetzung müsste er um den Sieg eigentlich ein Wörtchen mitzureden haben, wir wissen aber, wie der Rennsport spielen kann und die älteren Herren haben schon ihren eigenen Kopf. Dies konnte man übrigens gestern auch in Köln bei Dragoslav wiedereinmal sehen. Er stand nach seiner guten Leistung in Iffze meiner Ansicht nach zum Sieg, ging letztlich aber richtig unter. Unsere zweite Waffe in dem Rennen ist die zuletzt siegreiche Winsome Academy. Ihre Arbeiten ließen eine weiter Steigerung erkennen, Eva meint sogar, sie könne um den Sieg mitspielen.
Im siebten Rennen tritt Rock to the Moon an. Seine Formen sind mittlerweile sehr konstant. Boden und Distanz stellen bestimmt kein Problem. dar Bei ihm mache ich mir nur Gedanken, ob die Form eventuell langsam kippt. Ansonsten müsste auch er vorne ein Wörtchen mitreden können. Heart Storms letztes Laufen in Köln auf kürzerem Weg hat mir gut gefallen. Ob nun die weitere Distanzverkürzung nicht ein bisserl zu viel des Guten ist, wird uns das Rennen zeigen. Auf Linkskursen fühlte er sich bisher nicht so wohl wie auf Rechtskursen. In der Morgenarbeit gibt er uns jedenfalls ein gutes Gefühl.
Im letzten Rennen der Münchner Rennsaison, dem Halali, treten wir ebenfalls mit zwei Pferden an: Alta Monte hat zuletzt mehrfach enttäuscht. Auf seiner Lieblingsbahn, auf seinem Boden und während seiner Jahreszeit sollte er sich allerdings wieder von seiner besten Seite zeigen. Kaminski konnte mit einer wahren Speedexplosion seinen letzten Start zu einem Sieg verwandeln. Unser Drückeberger vom Dienst verabschiedete sich danach mit Husten in den Krankenstand. Mittlerweile gefällt er uns wieder besser. Hoffentlich ist bei diesem Rennen schon alles entschieden und wir müssen zu diesem Zeitpunkt nicht um einen noch ausstehenden vollen Erfolg zittern.

Allen Lesern ein schönes Rennwochenende mit hoffentlich gedrückten Daumen,
Gerald Geisler


21. Oktober 2016

BBAG Sales & Racing Festival

Bei der BBAG Auktion konnte sich Stall Herb heute um €16.000,- den Zuschlag für Lot Nr.32 Wonderful Görl, eine Görlsdorfer Jährlingsstute von Areion aus der Wonderful Filly sichern.


08. Oktober 2016

Vorschau auf die Renntage in München und Compiegne

Nicht ganz so optimistisch wie gewohnt reisen wir morgen nach München. Zwar bringt unser Stall wieder eine große Equipe an den Start, daraus einen Sieger zu stellen dürfte sich jedoch als schwierig erweisen.
Den Anfang macht im ersten Rennen Winaldo. Seine letzten Starts weisen eine konstante Form auf, den Sieg konnte er in Köln untermauern. Er sieht nach wie vor prächtig aus und fühlt sich sehr wohl. Die Distanz von 2000m ist die Untergrenze, aber in einem Amateurrennen ist bekanntlich alles möglich.
A Sunday Dream steht im zweiten Rennen an. Sie hat sich seit der Breeze-up, bei der sie sich schon einmal der Öffentlichkeit präsentieren durfte, stark verändert, ist nun keine "rollende Biotonne" mehr, sondern hat sich zu einer schönen Athletin entwickelt. Ihren Überehrgeiz, der fast schon als Heftigkeit zu bezeichnen war, hat sie mittlerweile abgelegt. Die Stute zweigt durchwegs vernünftige Arbeiten; von daher kann sie alle Voraussetzungen, den Rest muss sie im Rennen lernen. Genetisch bedingt war sie, was das Verhalten in der Startmaschine etc. betrifft, als beobachtungswürdig einzustufen, bisher zeigte sie sich diesbezüglich aber von ihrer besten Seiten.
Malvia, im dritten Rennen an der Reihe, fand sich bei seinem Deutschland-Debüt in Iffezheim überhaupt nicht zurecht. Zum Teil lag es wohl am Boden, zum Teil an der Hitze, die Distanz war zu lang, der Reisestress aus England darf auch nicht vergessen werden ... diesmal erwarten wir von dem schönen braunen Wallach allerdings schon eine ganz andere Vorstellung!
Ein Rennen später, im dreijährig-Sieglosen-Rennen, treten wir mit Ornellaia und Si Si Senor an. Beide Pferde brauchten lange, um an den Start zu kommen und haben nach wie vor viel zu lernen. Ornellaia konnte von ihrem Debüt profitieren und wird sich nicht mehr ganz so "dumm" wir zuletzt anstellen. Si Si Senor konnte die in ihn gesteckten Erwartungen im Training bisher leider nicht erfüllen.
Nach einer kleinen Pause geht es mit unserem Hoffnungsträger des Tages World Star weiter. Er sollte morgen eigentlich seine Bedingungen - kühles Wetter, weicher Boden - vorfinden. Eva kennt ihn, er ist gut am Posten, vielleicht kann er uns also "herausreißen". Er benötigt jedenfalls Tempo im Rennen.
Den Abschluss macht im achten Rennen dann Palm Danon. Er wusste bei den beiden diesjährigen Starts zu gefallen und ebenso wie World Star wird auch er die Verhältnisse genießen. Vielleicht ist er ja für eine Überraschung gut.
Im Riemer Trainer-Championat liefern John Hillis und ich uns, ähnlich wie vergangenes Jahr, ein Kopf-an-Kopf Duell. Bei den Reitern sollte Eva, wenn sie als Frau Geisler nicht wieder bei Null anfangen muss, ganz gute Karten haben. Diesen Eindruck gewinnt man bei einem Blick auf die Statistik der aktuellen Sport-Welt. Dort findet sich nach wie vor nur eine Frau Zwingelstein verzeichnet, eine Frau Geisler scheint dort nicht auf. Ziemlich verwirrend für manche Wetter, die von der Hochzeit nichts wissen.

In Compiegne treten wir am Montag mit Royal Fox in einem renommierten Damenreiten an. der Fuchswallach hat uns zuletzt nach einem unglücklichen Ritt etwas enttäuscht, sollte sich diesmal, nach den guten Arbeitsleistungen zu schließen, aber wieder von einer ganz anderen Seite präsentieren. Er sieht blendend aus und wir erhoffen uns von der etwas weiteren Distanz nochmal eine Verbesserung. Eva sollte auf jedenfall nochmal ein Vorteil sein.
Königstraum läuft erstmals über eine Distanz von 2800m. Die Konkurrenz ist wider Erwarten stärker als gedacht, handelt es sich doch um ein Verkaufsrennen. Auch seine Arbeitsleistungen haben mir gefallen, wir sind also gespannt.

Viel Spaß an den Renntagen,
Gerald Geisler


17. September 2016
Photos von Margot Jehle

11. September 2016

Dreierpack in München

Winsome Academy im dritten, Rock to the Moon im siebenten sowie Kaminski im achten Rennen, Reiterin war jeweils Eva-Maria Zwingelstein. Durch die Kamera von Murat Fischer gesehen:

Sämtliche Photos von Murat Fischer

03. September 2016

Heimsieg

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Dafür, dass die Große Woche 2016 nicht ohne Heimsieg für unseren Stall zu Ende gehen wird, sorgte heute Danuvius. Gemeinsam mit seinem Stallkollegen Leoderprofi ins Rennen gegangen, bekam er dabei von Jockey Filip Minarik einen perfekten Rennverlauf serviert; im Schlussbogen von hinten kommend und konsequent an der Innenseite gehalten, war der Hoheneichener vermittels der dadurch gesparten Meter auf der Zielgeraden schon im Vordertreffen zu finden und verteidigte von da an seine Führung erfolgreich gegen die nacheilende Dafina und den im Kampf um den zweiten Platz sich gegen diese geschlagen geben müssenden Leoderprofi.

Photo von Jens Sorge

Wer den gestrigen Beitrag in der SWR Landesschau über Leos heutige Reiterin Eva-Maria Zwingelstein verpasst hat, kann diesen hier nachsehen.


30. August 2016

Dreharbeiten im Stall

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Der Südwestrundfunk (SWR) war wieder - diesmal bei bedeutend besserem Wetter als noch im April - zu Gast bei uns im Stall (den damals enstandenen Beitrag gibt es übrigens → hier nachzusehen). Den diesmal gefilmten Beitrag, samt Interview mit Eva-Maria Zwingelstein, gibts vorraussichtlich am Freitag in der Landesschau Baden-Würtemberg, danach in der SWR Mediathek zu bewundern.


23. August 2016

Erneut ein Sieg in Köln

Den zweiten Sieg unseres Stalles im August holt heute an selber Stelle Winaldo. Mit Vinzenz Schiergen im Sattel und als Favorit ins Rennen gestartet, setzte sich der fünfjährige Wallach zunächst an die Spitze des Feldes, führte später die Verfolger hinter dem schon bald auf zwischenzeitlich bis zu zwölf Längen davoneilenden Magnified. Auf der Zielgeraden deutlich nachlassend, wurde jener an der 400m-Marke von dem Hernsteiner und einer bis zum Schluss verbissen kämpfenden Dingari gestellt. Die beiden überquerten die Ziellinie schließlich zehn Längen vor dem Rest des Feldes, wobei Winaldo mit einer sicheren halben Länge vor Dingari das bessere Ende für sich verbuchen konnte.


01. August 2016

Sieg in Köln

Nur gute Formen kennt heuer Jolly Boy. Am Toto doch recht deutlich favorisiert, stieß der Schützling von Frau Ulrike Bauer, mit Adrie de Vries im Sattel etwa aber der 500m Marke nach vorne und verteidigte diese Position bis zur mit einer halben Länge Vorsprung sicher erreichten Ziellinie.


22. Juli 2016

Eine gute Nachricht

Eva-Maria Zwingelstein wurde heute von ihrem Hausarzt (Dr. Schülke) gesundgeschrieben, kann also morgen wie geplant in den Sattel steigen.


17. Juli 2016

Insgesamt 250 Siege ...

... stehen mit dem heutigen in des Trainers Karriere nunmehr zu Buche. Für das kleine Jubiläum sorgte in Mannheim Mount Juliet. Mit Tommaso Scardino statt der krankheitshalber indisponierten Eva-Maria Zwingelstein im Sattel und (sicher nicht deswegen) als Außenseiter ins Rennen gegangen, hatte der vierjährige Stall Herb-Schützling mit dem hohen Tempo, das schon vom Start weg gegangen wurde, keine Probleme, fand in der Zielgeraden sogar noch den zusätzlichen Gang und ließ schließlich den lange Führenden Night Hawk sowie den Rest des Feldes im Ziel mit zwei Längen leicht hinter sich.


14. Juli 2016

Sieg in Divonne-Les-Bains

Dass er den Biss und das Vermögen zu gewinnen auch im siebenten Jahr seine Karriere noch nicht verloren hat, bewies in Divonne-Les-Bains heute Tricky Tiger. Der Rennverlauf trug sich drehbuchgemäß zu: nach dem Absprung und bis Mitte des Schlussbogens an vierter Stelle geparkt, nutzte Eva-Maria Zwingelstein anfangs der Zielgeraden die durch das nach außen gerückte Feld innen frei gewordene Spur, um den Schützling von Frau Kerstin Heitz recht mühelos und unbedrängt mit drei Längen Vorsprung ins Ziel zu lenken.
Für Eva war dies, nachdem sie in Chatillon 2005 schon ein Amateurrennen für Werner Hefter gewinnen konnte (ihr erster Sieg überhaupt), der erste Erfolg als Profireiterin im Nachbarland.


10. Juli 2016

Nachbericht

Für den Sieg im "147. Deutschen Derby" sollte es schließlich nicht ganz reichen, als Dreizehnter ließ Rosenhill am Ende aber immerhin einige gute Pferde hinter sich. Mit dem tiefen Geläuf kam der Schützling von Hans Hülsenbeck gut zurecht, hatte Ende der Gegenseite einen guten Moment, musste danach aber zwei Kraft kostende Störungen hinnehmen. Die Hauptsache ist jedoch, dass das Pferd gesund aus dem Rennen kam.


07. Juli 2016

Ausnahmsweise einmal der Besitzer im Vordergrund

Am Sonntag, wenn sich die Boxen der Startmaschine zum "147. Deutschen Derby" öffnen, rückt Rosenhill wieder in den (mit achtzehn Konkurrenten geteilten) Mittelpunkt des Interesses, davor bietet sich jedoch die Gelegenheit, denjenigen Besitzer, Hans Hülsenbeck nämlich, der dieses Antreten durch seinen Enthusiasmus überhaupt erst ermöglichte, einmal ins Rampenlicht zu stellen.
Seine ersten Berührungen mit Turnierpferden machte Hans Hülsenbeck beim (1438 erstmals erwähnten) Scharlachrennen Nördlingen, bei dem er schon mit zehn Jahren die Pferde des Grafen von Schulenburg führte. Später diente er vierzehn Jahre (1997-2011) lang als Präsident des Vereins Scharlachrennen, hatte unter Mitwirkung von I.D. Delia Fürstin Oettingen-Wallerstein und Hans Günter Winkler maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau zum internationalen Turnier. Seit 23 Jahren ist Hans Hülsenbeck zudem 1. Vorsitzender des Reit-und Fahrvereins "Sankt Georg" Nördlingen. Mitte bis Ende der 60er Jahre ritt er selbst regionale Turniere, fungierte als Besitzer und Trainer von Springpferden bis hin zu Siegern der Klasse S.

Am Geläuf nach dem Sieg von Rosenhill
München am 16. Mai 2016
Photo von Murat Fischer
Zu Galoppsport kam Hans Hülsenbeck über Ernst Beck (größerer, erfolgreicher Rennstallbesitzer) zu Trainer Richard Staudte, für den er viel in der Arbeit ritt (auch die Amateurprüfung ablegte) und später selbständig auf Reisen war. In dieser Zeit kam er nie ohne Sieger nach München zurück.
Seine erste eigene Vollblutstute war 1973 Mademoiselle, sein erster Sieger 1976 Albin. In den folgenden Jahren hatte er stets zwei bis drei selbstgezogene, durchwegs auch erfolgreiche Pferde im Training.
Als Richard Staudte in Rente ging übernahm Dieter Fechner, für den Hans ebenfalls auf Reisen war, den Stall. Durch meine Vermittlung kam der Kontakt zum Harras de Gruchy,von dem die beiden viele Pferde kauften, zustande. Sein bestes Pferd in dieser Zeit war die 80kg Stute Mady Night die ihm den ersten Agl.2 Sieg bescherte. Danach kam Lanitos (Lirung-Halbbruder) Gag 88kg, der als bester Jung-Deckhengst in Tschechien aber leider tödlich verunglückte.
Hans Hülsenbeck folgte Dieter Fechner auch nach Iffezheim, was vermehrte Starter und Sieger in frankreich zur Folge hatte. Seinen ersten Sieg in Baden feierte er mit Non Chalance, 1999 folgte das Besitzerjahreschampionat Frankreich Region Ost - hauptsächlich mit den Pferden Red Butler ("Großer Preis von Vittel") und Kartop ("Preis der Stadt Strassburg").
Von 2000 bis zum Kennenlernen des mittlerweile befreundeten Gerald Geisler, widmete Hans Hülsenbeck sich dem Scharlachrennen, dem "Sankt Georg" und der Pflege seines kranken Vaters. Auch heute noch reite er, wenn möglich täglich, den jetzt 27jährigen aber noch topfitten Vollblüter und ehemaligen Siegers der "Scharlachschabracke" Fortalezzo. Seit 2000 widmet er sich außerdem vermehrt dem Ausbau seiner Gemäldesammlung.


03. Juli 2016

Immer wieder München

Photo von Murat Fischer

Die Serie für unseren Stall äußerst erfolgreicher Renntage in München hat auch heute angehalten. Abgesehen von einem Ausreißer konnten sich erneut sämtliche unserer Starter in den Geldrängen platzieren und auch der obligate Sieg, diesmal durch Rock to the Moon, durfte dabei nicht fehlen. Der Rennverlauf folgte einem heuer schon vielfach erprobten und für erfolgreich befundenen Muster: nach dem Start zunächst versteckt, war der vierjährige Hengst, von Derbyreiterin in spe Eva-Maria Zwingelstein vorgetragen, Anfang der Zielgeraden punktgenau zur Stelle und zog dem Rest des Feldes, begleitet nur von einer beherzt aber letztlich vergebens kämpfenden Elusive Sengia, auf dem Weg zum sicheren Einlängenvorsprungsieg davon.

Es wird Realität, wir laufen im Derby!

Wie bereits angekündigt haben Hans Hülsenbeck und ich uns bei einem Kaffee auf der Rennbahn in München Riem nochmals beraten und dabei den Entschluss gefasst, am 10. Juli mit Rosenhill im Deutschen Derby in Hamburg an den Start zu gehen. Reiten wird seine ständige Partnerin Eva-Maria Zwingelstein, die somit einen weiteren Schritt in die Rennsporthistorie macht.
Wir sind realistisch genug, uns über die völlige Außenseiterrolle nicht hinwegzutäuschen, trotzdem wollen wir die Chance nützen, in diesem Rennen dabei zu sein.

Mehr dazu in Kürze.

Zum Bericht auf → GaloppOnline


02. Juli 2016

Bewegte Wochen

Alta Monte mit Eva-Maria Zwingelstein nach dem dem Sieg in Dortmund

Die vergangenen Wochen und die bevorstehenden Tage sind von einmaligen Ereignissen geprägt. Beginnen wir mit vergangener Woche: Evas großer Wunsch war es, mit ihrem Liebling Alta Monte ein Rennen zu gewinnen; dies ist ihr vergangene Woche in Dortmung geglückt. Die Minuten nach dem Rennen, bis nach der Siegerehrung waren sehr emotional. Eva konnte die Freudentränen nicht mehr halten, ein schöner, unvergesslicher Moment. Alta Monte verlor als Fohlen aufgrund einer Koppelverletzung ein Auge. Ohnehin ist er charakterlich kein einfacher Typ. Eva hat sich Tag für Tag viel Mühe gegeben und Zeit genommen. Ein Unfall auf der Autobahn am Weg zum Rennen nach Köln hat die beiden dann wohl noch mehr zusammen geschweißt. Mittlerweile führt er ein völlig normales Pferdeleben und ist problemos reitbar.

In der letzten Woche hat sich immer mehr der Wunsch meines langjährigen Besitzers Hans Hülsenbeck, mit seinem dreijährigen Schützling Rosenhill im Derby zu laufen, herauskristallisiert. Reiten soll ihn Eva. Hans ist seit Jahren Rennpferdebesitzer und möchte, auch wenn am gleichen Tag das Auktionsrennen, in dem Rosenhill eine gute Chance besitzen würde, gelaufen wird, die Chance, einmal einen Starter im Derby zu haben, gerne nützen. Im Derby steht wohl der olympische Gedanke im Vordergrund. Eine reelle Erfolgschance besitzen wir nicht, die aber wollen wir gerne nutzen. Gestern Freitag haben wir die Abschlussarbeit gemacht. Sie war sehr ordentlich, Rosenhill hat sie gut verdaut, nichts desto trotz sind wir natürlich großer Außenseiter, ein Platz rund um die 10 wäre bereits ein tolles Abschneiden. Für Eva, Hans und mich wäre es trotzdem ein Wahnsinns-Erlebnis am Derby teilnehmen zu können. Eva wäre erst die dritte Frau, die das Derby in Deutschland mitreitet.
Sonntag Nachmittag werden wir auf der Rennbahn in München bei einem Kaffee die endgültige Entscheidung treffen und auf unserer Seite umgehend veröffentlichen.

Morgen fahern wir wieder mit einem ganzen Zug nach München. Auch diesmal kommt wieder die eine oder andere Chance an den Ablauf. Im dritten Rennen geht es mit Heart Storm los. Er hat zuletzt gegen eine spätere Siegerin sehr überzeugend gewonnen und zeigte sich nach dem Rennen nochmal gesteigert. Er ist aber von gutem Boden abhängig, zumal auf weichem Boden das hohe Gewicht drücken wird. Winoso und Troyanda werden die ersten Gegener sein, Pep Pöhler kann ich nicht einschätzen.
Im vierten Rennen haben meine beiden Starter zumindest eine gute Platzchance. Rock to the Moon litt unter Hufproblemen, sollte aber auch nach der Pause ganz weit vorne landen. Eva wird aber ihre Mühe haben, da er ein sehr phlegmatischer Typ ist. Das unbeschriebene Blatt ist die bombig gezogene Lady Poseidon. Not Now sollte auch Geld verdienen können.
Im fünften Rennen tritt der frische Sieger Lips Dancer an. Er konnte zuletzt überzeugen und ist nach wie vor gut am Posten, das letzte Wort sollte also noch nicht gesprochen sein. Mit Distanz und Boden wird er gut klar kommen, mit seiner Reiterin war er noch nie außerhalb der Geldränge platziert.
Im sechsten Rennen bin ich schon sehr auf das Abschneiden unserer kleinen Winsome Academy gespannt. Sie lief zuletzt ein mehr als ordentliches Rennen, hat inzwischen gut gearbeitet. Bei Einstellung oder gar einer kleinen Steigerung zum letzten Rennen kann sie im Kampf um die vorderen Plätze eine Rolle spielen, wobei es gegen den "Unschlagbaren" natürlich nicht leicht wird - Mumm haben wir allemal.
Im letzten Rennen treten wir mit dem treuen World Star an. Er war dieses Jahr immer im Geld, das erhoffen wir uns auch für morgen. Das Rennen sieht anspruchsvoll aus. Er liebt weichen Boden, taktisch ist er mittlerweile völlig unabhängig.

Eva schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs, ein sportlich unvergessliches, unübertreffliches Jahr für sie. Sie thront nach vor auf dem dritten Platz in der Jockey-Statistik und an führender Stelle - mit zehn Siegen Vorsprung - im Nachwuchsreiter-Championat All das Anfang Juli wohlgemerkt, wer hätte mit dieser Entwicklung gerechnet. Letzte Woche konnte Eva Ihre Abschlussprüfung positiv bestehen, sodass sie in Zukunft für mich noch 4kg Erlaunbis, für andere Trainer nur noch 2kg Erlaubnis hat. Sie hat also wieder einen Sprung bewältigen, bisher konnte sie aber jede Stufe gut nehmen.
Wir haben mittlerweile elf Siege am Konto, etwas weniger als in meiner bisher besten Saison 2013, trotzdem könnte es noch das beste Jahr werden, 30 Siege sind nach wie vor drinnen.

Viel Spaß am Rennwochenende!

Zum Bericht auf → GaloppOnline


26. Juni 2016

Wieder ein Sieg, diesmal in Dortmund

Für den nächsten Sieg sorgte heute in Dortmund Alta Monte. Souverän geritten von, wie könnte es anders sein, Eva-Maria Zwingelstein, setzte sich der Hernsteiner in einem fast schon als klassisch zu bezeichnenden Rennverlauf (dritte, vierte Position versteckt im Feld, anfangs der Zielgeraden durch die Lücke an die Spitze, mit eineinviertel Längen Vorsprung zum sicheren Sieg ins Ziel) gegen die Konkurrenz durch.


19. Juni 2016

Die Erfolgsserie geht weiter

Photo von Stephanie Gruttmann

Den zehnten Saisonsieg für den Stall, den 25ten für Reiterin Eva-Maria Zwingelstein, holte heute Jolly Boy in Köln. Favorisiert ins Rennen gegangen, reihte sich der sechsjährige Wallach zunächst Mitte des Feldes ein. Auf der Zielgerade in Fahrt gekommen, übernahm er etwa ab der 200m-Marke die Führung und hielt den nachgeeilten Iniesta bis ins Ziel mit eineinhalb Längen sicher auf Distanz.


15. Juni 2016

Wenig Anlass zur Klage ...

Photo von Murat Fischer

... bot wieder einmal der Renntag in München. Sämtliche unserer sieben Starter fanden ihren Weg in die Geldränge*. Das Highlight lieferte dabei Lips Dancer schon im ersten Rennen. Aus der äußersten Startbox an den Ablauf gekommen, reihte sich der siebenjährige Stall Junior Farms-Schützling zunächst am Ende des Feldes ein und hielt diese Position bis Anfang der Zielgeraden. Ab diesem Zeitpunkt von Eva-Maria Zwingelstein dann außen vorgetragen, fanden sich auf dem Weg zum mit einer Länge Vorsprung sicher eingeholten Sieg keine Hinternisse mehr.

* Darunter natürlich vier in Ungarn gezogene Pferde.


05. Juni 2016

Ach ja!

Keinen Grund zu seufzen hatte unser Stall heute in Mannheim. Pearl de Deauville beendete ihr Rennen noch als Dritte, Not Now kam schon als Zweite ins Ziel, Vinea Valentine hielt dem Druck, das Gesetz der Serie nicht zu brechen, schließlich stand und verbuchte (das sogar trotz Favoritenrolle!) damit als erstes Pferd aus unserem Stall einen zweiten Saisonsieg. Äußerst unaufgeregt war dabei die Manier, in welcher der Turffreunde Baden-Schützling dies tat. Nach dem Start und weite Teile des Rennens im Feld versteckt, ging die Stute Ende der Gegengerade erstmals auf Tuchfühlung mit der Spitze, zog im Schlußbogen außen am bis dahin führenden Ignaz vorbei und wusste dessen Attacken auf der Zielgeraden bis zum letztlich mit einer dreiviertel Länge Vorsprung sicher eingeholten Erfolg souverän abzuwehren. Für Reiterin Eva-Maria Zwingelstein, welche schon die beiden Rennen davor gewinnen konnte, war damit der lupenreine Hattrick perfekt.

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German Racing


25. Mai 2016

Auftakt zum Frühjahrsmeeting

Mit großen Hoffnungen gehen wir in das Frühjahrs Meeting 2016.
Die Stallform war in den letzten Wochen ausgesprochen gut - das Wochenende rund um den 8. Mai (Hassloch, Köln, Mannheim), das Münchner Wochenende mit drei Siegen und Platzierungen und das vergangene Wochenende mit dem Sieg in Mülheim sowie den beiten zweiten Plätzen in Krefeld seien hier erwähnt. Weil ein solcher Lauf aber nicht selbstverständlich ist, richtet sich der Blick nach vorne, denn so schnell wie die Form kommt, kann sie auch wieder weg sein. Die Pferde fühlen sich aktuell jedoch wohl und sind gut am Posten.

Los geht es heute mit Leoderprofi und Sunset Sail. Leo hat sich zuletzt in Nancy angekündigt, findet heute auch seine Verhältnisse vor (weicher Boden, kühles Wetter). Er liebt Baden, daher erhoffen wir uns zumindest ein Platzgeld. Sunset Sail ist ein guter Sprinter. Das Jahresdebüt über 1000m in Moulins auf tiefer Bahn kann man streichen, bei seinem zweiten Start war die Distanz etwas zu weit, trotzdem lief er alles andere als schlecht. Die 1200m sollten wohl ideal sein, fester Boden hätte ich für ihn aber bevorzugt.
Turfsturm lief in Maisons Laffitte rätselhaft schlecht, kam nie ins Rennen. Seine Arbeit zuletzt machte uns aber Hoffnung. Auch er wäre auf festen Boden angewiesen, aber irgendwann muss man ja mal loslegen.
Jolly Boy war zweimal Zweiter. Gerade bei seinem letzten Start lief er allerdings sehr gut, war soetwas wie der moralische Sieger. Bei passendem Rennverlauf, gerade bei den Handicaps mit großen Feldern sehr wichtig, sollte er ein Wörtchen mitreden können.

Am Donnerstag startet Royal Fox im Ausgleich 2. Ein richtig ideales Rennen haben wir leider nicht gefunden, die 1400m könnten aufgrund seiner Startverzögerungen etwas kurz für ihn werden. Glücklicherweise kommen nur sechs Pferde an den Ablauf, sodass er zumindest keine großen Umwege gehen wird müssen. Er sollte nach den bisher gezeigten Leistungen eine gute Chance besitzen.
Vinea Valentine war auf unpassendem Boden in Mannheim gute Zweite, davor konnte sie auf weicher Bahn schön gewinnen. Bei einem guten Rennverlauf liegt eine Platzierung allemal im Bereich des Möglichen.

Am Freitag ist Auktion, meine Schützlinge sind gut vorbereitet und gesund, allesamt hoffnungsvolle Zweijährige, die einen guten Breeze up hinlegen werden.

Am Samstag starten wir nur Winaldo. Er hat letztes Jahr mehrfach enttäuscht, es bleibt uns aber die Hoffnung, dass der Knoten platzt.

Tags darauf führen wir nocheinmal ein starkes Aufgebot an den Start. Königstraum ist nach wie vor ein Hoffnungsträger am Stall. Er sieht bombig aus und verfügt über enorm viel Ausstrahlung. Er sollte eigentlich schon vor 14 Tagen in Strassbourg laufen, zog sich jedoch einen Nageltritt zu. Nach seiner Arbeit mit Rosenhill darf man auf ihn gespannt sein. Er ist ein richtiger Steher, dem kein Weg zu weit wird; im Kopf hingegen ist er noch ein Baby, wird also durch den Start viel lernen. Weicher Boden ist für ihn sicherlich günstig. Lips Dancer absolvierte zuletzt zwei unglückliche Starts in Frankreich, lief dabei besser als es das Ergebnis aussagt. Er sollte gute Chancen haben, zumal er im Ausgleich nun doch Nachlass erhalten hat.
Pressure muss nach seinem sicheren Sieg im sieglosen Rennen nun im Handicap bestehen. Er ist gut am Posten, hat das Rennen gut weggesteckt. Auch bei ihm erwarte ich mir einen Platz in den Geldrängen.
Eine ähnliche Ausgangslage besteht bei Kaminski, der in seiner Rennlaufbahn noch nicht viel falsch gemacht hat. Zuletzt löste er eine Pflichaufgabe souverän, muss aber nun im Ausgleich bestehen. Es war wirkklich keine leichte Entscheidung, welches Rennen er nun laufen soll: zur Wahl standen ein Ausgleich 3 über 2400m, von dem Eva meinte, dass er ihm liegen würde, oder eben der Ausgleich 3 über 2000m; Dotation und Tag jeweils identisch. Also studierten wir die restlichen Pferde in den Rennen versuchten anhand dessen das bessere Rennen auzuwählen. In Baden kommt noch die unterschiedliche Bahnführung (Alte Bahn, Neue Bahn) hinzu, alles Kriterien um die richtige Entscheidung zu treffen. Schaun wir mal, ob es letztlich die richtige war.

Für Eva läuft es nach wir vor sehr gut, sie hat einige sehr gute Ritte (Emirati Spirit, Sign und Ismay seien beispielhaft erwähnen). Der eine oder andere Punkt sollte drinnen sein, ich kann mir also gut vorstellen, dass sie mit nur noch vier Kilo Erlaubnis aus dem Meeting kommt, dann also ihre Gesamtsieganzahl auf schon 30 erhöht hat.

Allen Lesern viel Spaß während der Rennen in Iffezheim!


15. Mai 2016
22. Mai 2016

Ein weiteres erfolgreiches Wochenende ...

Photo von Stephanie Gruttmann

... liegt hinter uns. Sowohl Val d'Intelvi, mit Carina Giesgen im Sattel, als auch Danuvius unter Eva-Maria Zwingelstein konnten sich heute in Krefeld zweite Plätze sichern. Einen Sieg hingegen durfte Eva schon gestern mit Heart Storm in Mülheim feiern: über 2000m wurde der Stall Herb-Schützling erstmals Start-Ziel geritten. Obwohl er sich phasenweise dabei noch etwas unreif zeigt, diese Leistung also durchaus noch nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten muss, brachte er seine Führung letztlich, die Attacken von Princess Alba beherzt kämpfend abgewehrt, mit einer dreiviertel Länge Vorsprung sicher nach Hause.

Starter


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